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Im Kanu auf der Werra von Gerstungen bis Lauchröden
Die Karte zu dieser Kanutour
Im Kanu auf der Werra
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Reisebericht zu dieser Kanutour von von Gerstungen bis Lauchröden
Fahrzeit: 5 h                2 Umtragen, die 2 h Zeit in Anspruch genommen haben.
Da der Himmel am Morgen weinte, haben wir uns beim Frühstück viel Zeit gelassen. So sind wir erst 11 Uhr vom Landhaus Hofmeisters gestartet. Durch kleine Mäander gibt es auf der Werra auch Abschnitte, die etwas "lebendigeres Wasser" haben. Ansonsten ist dieser Abschnitt einer zum Ausruhen, wenn nicht die 2 Umtragen wären.
Am Wehr in Sallmannshausen erfolgte die erste Umtrage. Aus- und Einstieg waren sehr angenehm möglich. Über die nassen Holzpalisaden an der Betonkante ließ sich unser Boot gut auf den Kanuwagen ziehen. Vor dem Wiedereinstieg machten wir eine kleine Mittagspause. An der Einstiegsstelle war jedoch sehr wenig Wasser. An dieser Stelle sei unserem Wirt aus Gerstungen ein großes DANKE gesagt! Er hatte uns unsere Schwimmwesten, die wir in seiner Pension vergessen hatten, zur Umtrage nach Sallmannshausen gebracht. Nach der Mittagspause ging es weiter. Die Werra fließt ruhig und hat abwechslungsreiche Ufer. Bereits zum dritten Mal sahen wir einen Eisvogel. Links vor uns flog er mehr als 100m am Ufer entlang, ehe er aus unserem Blickfeld verschwand. Der Kuckuk war bereits seit Bad Salzungen unser ständiger Begleiter. Neben den auf allen Etappen hinter nahezu jeder Kurve anzutreffenden Nilgänsen mit und ohne Nachwuchs sind hin und wieder auch Stock- und Krickenten zu sehen, allerdings kaum mit Nachwuchs. An den mit Bäumen und Sträuchern bewachsenen Ufern gibt es auch viele Singvögel, manche leben in beeindruckenden Kolonien. Nach diesem sehr ruhigen Flussabschnitt kündigte ein monströser Bau am linken Ufer den Ort Wommen an und damit die folgende zweite Umtrage.
Wasserpflanzen und an der Oberfläche treibende Algen und Müll stauten sich zunehmend auf und konzentrierten sich zu einem schwer zu durchpaddelnden, stinkenden Teppich! Mit größter Sorgfalt entluden wir das Kanu, um es anschließend auf dem Kanuwagen abzulegen und zu beladen. Einen Trampelpfad entlang durch Schilf und hohe Brennnesseln gelangten wir zu einem überdachten Pausenplatz, den wir in Anbetracht der letzten Minuten gerne zur Rast nutzten. Der Höhenunterschied bis zum Wasser war beträchtlich (reichlich 2 Bootslängen d.h.2x5,25 m!). Unten gab es zwar ein breites Ufer, aber sehr, sehr wenig - zu wenig Wasser, um das Boot zu beladen und mit 2 Personen paddelnd die Werra zu erreichen. Halb fußläufig, halb paddelnd war eine Stelle erreicht, an der mit der gesamten Besatzung die Tour auf der Werra fortgeführt werden konnte.
Der letzte Abschnit dieser Etappe bis Lauchröden war mit Ausnahme einiger Mäander sehr ruhig mit naturbelassener Ufervegetation. Nach der letzten Biegung sahen wir von Weiten die Spitze des Kirchturms von Lauchröden. Wir ließen uns treiben und genossen die sich öffnende Natur. Vor der Pension wurde das Wasser wieder unruhig und flach. Wir mussten die ganz linke Seite fahren, weil wir sonst Grundberührung gehabt bzw. auf den Steinen festgesessen hätten. Mit gekonnter Wende ging es nach der Stromschnelle auf die andere Seite und zurück an den Haussteg unserer "Pension P. Bracke". Freudiger Empfang und eifrige Hilfe beim Entladen und Ablegen des Bootes auf der hauseigenen Kanuablage. Das kleine schmucke Zimmer mit großer Terrasse und Blick auf die Werra und das gegenüberliegende Ufer war überwältigend. Ein leckeres Abendessen gab es im "Gasthaus zur Alten Schule" und auf unserer Terrasse einen herrlichen Sonnenuntergang zum Tagesausklang.
Die Bilder zu dieser Kanutour

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Wilfried Wendel, Friedrichstr. 13, 14542 Werder (Havel) Vers.18.07.2020  
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