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Im Kanu auf der Werra von Vacha bis Heringen
Die Karte zu dieser Kanutour
Im Kanu auf der Werra
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Reisebericht zu dieser Kanutour von Vacha bis Heringen
Fahrzeit: 6 h                 4 Umtragen, die fast 2 h Zeit in Anspruch genommen haben.
Start 9:35 und die Werra zeigte sich von der ruhigen Seite. Kurz nach dem Start hatte uns ein Eisvogel mit 2 Tauchgängen den Weg zu seiner Bruthöhle gewiesen. Kurze Grundberührungen zeigten uns flaches Wasser an. Die bewachsenen Ufer erinnerten uns auch an andere naturbelassene Gewässerabschnitte z.B. der Havel oder Mulde. Das Vogelgezwitscher lies unseren Seelen Flügel wachsen. Im Vergleich zur ersten Etappe ist die Werra auf dieser Strecke ein ruhiger Fluss.
Die erste Umtrage in Phillipsthal hatte es in sich! 2013 wurde hier eine markante "nasse" Bootsrutsche gebaut. Der Höhenunterschied von mehreren Metern wurde selbst mit beladenem Kanu binnen weniger Augenblicke überwunden. Das Boot kann/muss an der Festmachleine des Bootes nach unten "geführt" werden(rutschen) - festhalten verursacht Schmerzen und Druckstellen, das Haltseil durch die Hand rutschen lassen, nur Brandblasen an Hand und Fingern! Nach 20 Minuten hieß es "einsteigen" und weiter. Aber so einfach war es nicht, denn nach dem Wehr ging es entweder als Wildwasser an der rechten oder Flachwasser an der linken Seite weiter. Wir entschieden uns für letzteres und führten das Boot fußläufig von Stein zu Stein in paddelfähiges Wasser. Nach 25 Minuten hatte alles gut geklappt und der kommende Abschnitt war sehr ruhig und gemütlich. Nur der kalte Wind ermutigte uns, uns durch paddeln warm zu halten.
Nach einer weiteren Stunde zeigten uns Salzhalden an, dass hier der Kalibergbau zuhause ist. Die heute noch aktive Einleitung der Abwässer der Kaligruben war deutlich zu erkennen. Kleine Schaumkronen auf dem Wasser zeigten den Einlauf an. Der Wind blies von vorn, sodass wir recht aktiv beim Paddeln waren.
Die nächste Umtrage in Heimboldtshausen war schnell erreicht. Der Ausstieg hatte wieder eine Betonkante, aber mit unserem Brett war es optimal mit dem Herausziehen und auf den Kanuwagen legen. Auch hier wäre eine ausgiebige Rast möglich. Hinter dem Wehr führt der Weg nach unten zum Wasser. Durch den Sand links neben der Betontreppe ließen wir das Boot wieder über unser Brett als "Rutsche" zu Wasser.
Die ruhige Werra lies uns wieder "schlendern", doch mussten wir dann 11:35 unsere Regensachen anziehen. Aber es regnete nur leise und erst kurz vor dem Ausstieg wurden die Tropfen größer. Wir machten unter einer Brücke Mittagsrast. Dannach war der Regen fast vorbei.
Die letzte Umtrage in Lengers war erreicht. Mit dem Brett zu unseren Füßen als "Rutsche" war das herausziehen unseres Bootes auf den Kanuwagen gut möglich. Allerdings mussten wir es vorher wieder entladen und das Gepäck in die Nähe der Einsetzstelle (ca. 100m) tragen. Dann wurde das Boot auf dem Wagen zwischen Graben und Gebüsch um die Kurve "manövriert", sodass das Boot von uns beiden "geführt" werden musste - der Weg war sehr, sehr schmal! Es hat alles geklappt. Mit der Ruhe und Geduld des "Kapitäns" wurde das Boot beladen, der Kanuwagen von den Algen befreit und wieder ins Boot geholt. 13:25 ging es zur letzten Etappe des Tages. Die Werra war ruhig, und so erreichen wir gegen 14:30 den Ausstieg an der Gartenanlage vor dem Wehr an der linken Seite. Der Steg war sehr hoch. Wir haben wieder mit dem Brett alles gut gemeistert. Auf das erneute Einsetzen haben wir verzichtet, da Heringen auch unser Tagesziel war. Reichlich 300 m bis zur "Pension an der Werra" waren es, als wir mit großer Freude von 3 Generationen der Wirtsfamilie freudig begrüßt wurden.
15.35 konnten wir auf die Ankunft in unserer Herberge anstoßen.
Die Bilder zu dieser Kanutour

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Wilfried Wendel, Friedrichstr. 13, 14542 Werder (Havel) Vers.18.07.2020  
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