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Mit dem Kanu in die Havelregion - entlang des Amazonas der Mark©
Die Karte zu dieser Kanutour
Tag 1
von Eilenburg bis Gruna (15 km)
- zur Mulde-Tour 2
Reisebericht zu dieser Kanutour
Eilenburg als Startort für unsere Kanutour auf der Mulde war sorgfältig ausgewählt wie auch unsere Unterkunft. Das Rialto ist nicht nur ein Eiskaffee sondern auch ein kleines Hotel. Freundliches Personal und eine vorzügliche Küche ließen uns den Aufenthalt hier schon zum Erlebnis werden.
Für den Start haben wir die Slipstelle neben der Straßenbrücke (Torgauer Straße) gewählt, da wir uns am Vortag den Mühlgraben an einem Abschnitt fußläufig angesehen hatten und wir keine Wildwassererfahrungen besitzen - da geht schon mal richtig "die Post ab"!
Der Wasserstand ließ sehr zu wünschen übrig aber mit einem durchschnittlichen Tiefgang von ca. 15 cm sollte es trotzdem klappen. Regelrecht "verwöhnt" von ausreichend Wasser auf Havel und Oder haben wir uns auf die Mulde in einem Abschnitt gewagt, wo sich der Fluss so entfalten darf wie er es möchte.
Das Flachwasser dieses sportlichen Flusses bot uns die Möglichkeit, rechzeitig Hindernisse festzustellen und sie zu umfahren - Kiesbänke und viele, viele Bäume. Schon nach dem Einslippen in Eilenburg haben wir am linken Ufer gesehen, welche Kraft das Wasser hat.
Die Ufer sind teilweise Steilufer und flache Kiesbänke am gegenüberliegenden Ufer. Bereits nach 16 Minuten mussten wir das erste Mal aussteigen, um dem Boot die Möglichkeit zu geben, zu schwimmen.
Die Mulde, die nach Herzenslust so dahin mäandert, wechselt auf der kurzen Strecke bis Gruna sehr häufig ihr Uferbild. Die Kiesbänke waren die ständigen Begleiter. Diese ursprüngliche Natur ist nur durch Loslassen von den Regeln des Alltags zu genießen. Hier bestimmt der Fluss ob, was und wie lange sich Etwas an seinen Ufern aufhalten kann.
Ein Paradies für Höhlenbrüter. Viel Schwalben haben an den Steilufern ihre Nester gebaut.
Auch große Uferabrisse jüngster Vergangenheit sind zu beobachten. Da stehen die Getreidehalme bis an die Abbruchkante des Steilufers. Auch Weidezäune stehen bis ans Ufer, um den Kühen das trinken zu ermöglichen. Die Grünfärbung des Wassers der Mulde zeigt hier ganz deutlich den Nährstoffeintrag an, der durch Mensch und Tier zur Belastung der hier besonders geschützten Natur geworden ist.
Wir dürfen nicht rasten nur in Gruna an der Fähre - Naturschutzgebiet!!!

Diese Strecke darf nur vom 15.07. bis zum 31.10. des Jahres befahren werden

Die Bilder zu dieser Kanutour
hier bekommt der Begriff: "Wasserwandern" stellenweise eine ganz neue Bedeutung...!

Bilder und Texte sind urheberrechtlich geschützt!

Tag 1
von Eilenburg bis Gruna (15 km)
- zur Mulde-Tour 2
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