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Mit dem Kanu in die Havelregion - entlang des Amazonas der Mark©

Die Karte zu dieser Kanutour
Tag 11
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Reisebericht zu dieser Kanutour
Montag, den 05.06.2017
Heute hatten wir eine Unterkunft ohne Frühstück. Deshalb hatten wir Zeit für "unser Frühstück". Da wir aber eine Tour neu aufgestellt haben, hieß es: so früh als möglich los. Wilfried hatte "Bammel" vor Berlin. Ich habe eine Sicherheit durch meinen Steuermann und Kapitän, dass ich mir gar keine Gedanken machte. Nachdem alles gepackt war, waren wir 09:10 Uhr auf dem Wasser. 26km sollten es heute sein. In Kladow auf dem Campingplatz wollten wir ankommen. Der Gasthof "Zum weißen Schwan" liegt etwas außerhalb von Velten. Die Fahrt auf der Havel ist aber nicht sehr abwechslungsreich, eher etwas zum Durchhalten. In Henningsdorf gab es zum Glück ein Stahlwerk zum Feiertag (Pfingstmontag - da wurde nicht gearbeitet und es war Ruhe) und so zog sich die Fahrt bis nach Berlin-Spandau. Yachten, befestigete Steilufer und Industrie, nein, dieser Abschnitt ist eine Strecke zum "Weglassen". Nach dem Abzweig zum Havelkanal windet sich die Havel zum Tegeler See als sehr breites Gewässer. Fast 3km vorher konnten wir die roten Ampeln der Spandauer Schleuse durch 2 Brücken hindurch sehen. Die Motivation, die Schleuse "zu bekommen" lässt den Anblick auf die Ufer vergessen. Industrieanlagen und hohe Häuser, nein, es ist kein Erlebnis für Wasserwanderer, die die Natur lieben. An der Spandauer Schleuse angekommen, kam die Lautsprecherdurchsage: das Kanu sollte die Umtrage nutzen. Da soviel "Betrieb" dort war, hatten wir vor zu Schleusen. Naja, die Umtrage war eine bereits bekannte Einrichtung. So waren wir fast schneller als das Schleusen selbst. Was danach kam, kann keinem Ungeübten und auch keinem "festen Seemann" empfohlen werden. Durch die Spundwände war das Wasser so quirlig, dass die Wellen unvorhersehbare Bewegungen machten - wie kochendes Wasser, nur kalt. Mein Steuermann war wieder großartig und ich habe mein Bestes gegeben. Die Anlegestelle für Wasserwanderer (Burgwallsteg) am Ende des "Spundwandkanals" war nicht gut ausgeschildert und zu nah an der Wasserstraße. Die Sogwellen haben einige Schwierigkeiten gemacht, auch beim "Wiederrausfahren" auf die "Wildwasserstrecke". Das Ufer der Havel nach dem Spundwandcorso ist geprägt von kleinen Parzellen, großen Villen mit viel "Grün" bis an die Havel - keine Natur - künstlich angelegte Wochendparzellen. Und dann kam der Abschnitt, wo die Havel zum See wird, größer als der Trebelsee - viel größer. Was für ein Gewimmel auf diesem Abschnitt der Havel, der in den großen Wannsee mündet. Der Bismarkturm und die ehem. Radarstation der Amerikaner prägen das linke Ufer und wir gehen hinter dem km 9 am Campingclub Berlin an Land und werden unser Zelt aufschlagen. Es fängt kurz nach dem Aufbau an zu regnen. Gut, dass wir zum Abendessen einen Tisch bestellt haben im nahegelegenen "Seeblick". Matjes und Zander mit Berliner Weiße und Bier - lecker! Selbst hier am Tisch schaukelt es immer noch...
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