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Mit dem Kanu in die Havelregion - entlang des Amazonas der Mark©
Die Karte zu dieser Kanutour
Tour 10a.
vorherige Tour - von Finowfurt bis Niederfinow(19 km)
Reisebericht zu dieser (Kanu-/Rad-)Tour
Es ist der 27.6. (Siebenschläfer) und kein Regen! Die Sonne scheint und scheint und scheint... Unser Entschluss steht fest:
wir absolvieren diese Strecke per Rad von Eberswalde auf dem Treidelweg Richtung Niederfinow.
Der Finow-Kanal ist wunderschön und auch die Landschaft links und rechts davon ist traumhaft und abwechslungsreich.
Bei "verträglichem" Wetter ist diese Strecke von Finowfurt nach Niederfinow sicher eine lohnenswerte Paddeltour.
Heute ist der 3.8.2018, immernoch spüren auch wir die Hitze... Wir sind mit dem Auto inkl. Kanu in Niederfinow auf dem kleinen, aber idyllisch gelegenen Campingplatz 'Triangel' direkt am Finowkanal angekommen. Am nächsten Morgen (4.8.2018) sind wir nach dem Frühstück mit der Sonne im Rücken Richtung Ragöser Schleuse (z.Zt. geschlossen wegen Reparatur bis Juni) mit dem Kanu aufgebrochen. Trotz "Bremsenalarm" ist dieser Abschnitt sehr schön. Beim Umtragen haben wir wiederholt festgestellt, dass an die "muskelbetriebenen Wasserwanderer" auf dem Finowkanal nicht wirklich gedacht wurde.
Selbst die neu angelegte Uferböschung berücksichtig das Umtragen (von Hand) nicht sichtbar.
Die Abwechslung der Uferbereiche sowie der Wasserlauf lassen die Fahrt jedoch spannend bleiben. Da sich direkt an der Eberswalder Schleuse keine Umtrage (von der Wasserseite/Unterpegel nicht sichtbar) anbot, drehten wir wieder um und fuhren nach Niederfinow zurück.
Die Umtragestrecke an der Schleuse Stecher war nicht gemäht - also Brennnesseln bis zu den Knien...
5.8.2018, heute schickt uns der "Wettergott" ein paar Wolken. Dieser letzte Abschnitt des Finowkanals bis zur Schleuse Liepe ist besonders schön. Die Abschnitte in der Ortslage sind schmaler als der Abschnitt bis zur Schleuse. Links und rechts säumen Wiesen den Wasserlauf bis zum Schiffshebewerk und den Oderbergen. Die letzten ca. 2 km bis zur Schleuse Liepe waren von einer einzigartigen Ursprünglichkeit. Es war putzig anzuschauen, wie ein Sumpfhuhn über die Seerosenblätter laufend, sich von uns entfernte. Greifvögel, Schwalben, Enten und eine Schwanfamilie, selbst die Fische im Wasser (Welse und Hechte) ließen sich nicht von uns stören. Die Umtrage an der Schleuse Liepe mit einem Höhenunterschied von mehr als 5 m ist sehr beschwerlich und ein Schleusenwart zu sehen... Auf dem Rückweg hatten wir Glück an der Schleuse Stecher, denn der Schleusenwart nahm uns mit "nach oben". Das war ein richtig eindrucksvolles Erlebnis, wie das Wasser aus ca. 2 m in die Schleusenkammer stürzte bis wir den Oberpegel erreicht hatten und wir unseren Startpunkt bei "Triangel" erreichen konnten.
Wir können nur hoffen, dass der Finowkanal noch lange erlebbar bleibt!
Die Bilder zu dieser Kanutour

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Tour 10a.
vorherige Tour - von Liebenwalde bis Finowfurt (19 km)
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