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Mit dem Kanu in die Havelregion - entlang des Amazonas der Mark©
Die Karte zu dieser Kanutour
Tour 9a.
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Reisebericht zu dieser Kanutour
Bei unserem letzten Halt 2017 in der Liebenwalder Herberge hatten wir uns vorgenommen, den Langen Trödel / Finowkanal in unser Paddelprogramm mit aufzunehmen.
Unsere nette Wirtin der Herberge war wieder sehr sorgsam und so konnten wir nach einem ausgiebigen Frühstück gegen 10:20 Uhr aufs Wasser Richtung Finowfurt.
Wer ein ruhiges und beschauliches Wasserrevier sucht - der sollte den Finowkanal unbedingt fahren!
Unser Tagesetappe von Liebenwalde bis zur Marina "Eisvogel" in Finowfurt hatte ca. 18 km in sehr schöner (gewachsener) Landschaft in sehr, sehr ruhiger Umgebung (FFH-Gebiet) - es gibt keinen Gegenverkehr von Liebenwalde bis Zerpenschleuse bedingt durch die Brückenöffnungszeiten! Wir haben diese Natur genossen und uns auch an dem munteren Treiben der Tiere im Kanal und den "versteckten" Poldern erfreut. Es ist ein Paradies für Flora und Fauna entlang des Langen Trödel! Für Boote höher 1,5m werden auf "Zuruf" 2 neue Brücken geöffnet. Es ist sehr interessant zu sehen, wie die gesamte Brücke angehoben wird.
Bis Zerpenschleuse kann durchgefahren werden aber dann wird nach unten auf das Niveau vom Oder-Havel-Kanal geschleust. Für Kanuten ist es sinnvoller an der vorhandenen Slipstelle auf der rechten Seite auszusetzen. Mit dem eigenen Bootswagen die ca. 110m asphaltierten Weg über den Oder-Havel-Kanal zu portieren war für uns interessanter als zu schleusen - und wasserökonomisch sicher auch sinnvoller!
Am gegenüberliegenden Ufer haben wir wieder problemlos in den Finowkanal eingesetzt. Dann waren noch 3 Schleusen zu überwinden.
Alle Schleusen haben eine Umtragestrecke vorgesehen jedoch der Ausstieg und das anschließende Einsetzen ist für Kanus mit Gepäck nahezu unmöglich, weil viel zu hoch.
Die Höhenunterschiede waren von 1,70m bis 3,60m. Der Schleusenwart an der Ruhlsdorfer Schleuse hatte bereits während der Schleusung die nächste Schleuse informiert, dass wir kommen. So wurden wir bereits freudig an der Schleuse Leesenbrück erwartet. Auch hier wurden uns Halteleinen angeboten zur Schleusung - sehr zweckmäßig und hilfreich für Kanuten! Dann kam noch die Schleuse Grafenbrück, in der wir von den Muscheln an der Schleusenwand vollgespritzt wurden. Hier ging es 3,60m nach unten. Es ist beeindruckend, wie mit Muskelkraft das viele Wasser und die großen Tore bewegt werden...und das alles kostenlos?! Wenn ich mein Auto auf einen öffentlichen Parkplatz stelle, dann kostet es mich selbstverständlich Geld und hier? Da wird oft über marode Schleusen geklagt und dass kein Geld da ist... ja, wenn man keines verlangt ...
In der Marina "Eisvogel" angekommen, wurden wir von Herrn Schippel freundlich begrüßt. Hier auf dem Zeltplatz mit Dusche und WC hatten wir eine ruhige Nacht im eigenen Zelt und auch zum Frühstück frische Brötchen (nach Bestellung am Vortag).
Die Fortsetzung bis zum Schiffshebewerk folgt!

Die Bilder zu dieser Kanutour

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