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Mit dem Kanu in die Havelregion - entlang des Amazonas der Mark©
Die Karte zu dieser Kanutour
Tour 09.
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Reisebericht zu dieser Kanutour
Samstag, den 03.06.2017
Das Frühstück war liebevoll vorbereitet Alles stand auf dem Tisch. Der Gang zum Buffet war nicht notwendeig. Unser heutiges Ziel ist das Waldhaus am Lehnitzsee (Oranienburg) 17 km von Liebenwalde entfernt. Da Wilfried unseren Ausstieg so optimal vorbereitet hatte, war auch unser Einstieg so reibungslos von statten gegangen (ca. 400m zwischen Ein-/Ausstiegsstelle und Herberge an der B167). 09:49 Uhr waren wir wieder auf dem Wasser. Los ging die Fahrt und die Sonne hatte heute ein Erbarmen mit uns. Hier ist das Ende des Voßkanals und der Beginn der Oberen Havelwasserstraße mit km 0. Auf dem Weg zum Oder-Havel-Kanal müssen wir noch die Liebenwalder Schleuse passieren. Wir warten noch auf 2 Motorboote. 10:38 Uhr ging es dann in Richtung Oder-Havel-Kanal. Was uns da begegnete, waren losgelassene Ausflügler mit ihren Motorbooten. Wie eine Armada kamen sie uns entgegen. Keine einziges Motorboot nahm den "Fuß vom Gas". Nebeneinanderfahrend mussten wir uns durch sie schlängeln. Da war es 11 Uhr. Und dann hatten wir eine Stunde diesen großen Kanal für uns allein. Er war meist einseitig mit Wald gesäumt. Dann kam ein Abschnitt mit Erlenbruchbeständen, sehr groß. Vor der Ortschaft Wittenberg hörten wir ein fabelhaftes vielstimmiges Froschkonzert. Wir begegneten Wasserwanderern, die zum Werbelinsee aufbrachen (Bernöve). Dann kamen wir an eine Werft (Malz), die wir unfreiwillig länger "beobachten konnten", weil die Schleuse Lehnitzsee wieder eine Herde losgelassener Motorbootjankis auf die "Rennstrecke entlassen hatte". Wir wurden in die Einfahrt der Werft gedrängt und das Wasser schwappte ins Boot. - es liegt nicht an der Schleuse und seinem Personal - es liegt an den Freizeitkapitänen, die ohne jegliche Kontrolle und Ahndung sich auf den Gewässern bewegen, als seien sie allein in der Wüste... 12:45 Uhr erreichten wir die Schleuse Lehnitz. Wilfried klingelte beim Schleusenwart an (ca. 500m vorher) und erhielt die Information, dass es eine Umtrage gibt. Wir wollen es wissen und fahren drauf los. Ja, diese ist sehr zu empfehlen. Die Lore reicht bis ins Wasser und das Kanu kann beladen draufschwimmen. Es war eine große Freude, dass wir talwärts mit unserm Kanu um die Wette laufen konnten. Dann war auch unser Ziel, das Waldhaus Lehnitzsee, erreicht. Eine wirkliche Ausstiegsstelle gab es hier nicht, aber wir haben es wieder toll hingekriegt. Mit Schubkarre bewaffnet konnten wir unser Gepäck ins Haus "ordern" und unser Kanu bekam auch einen sicheren Platz auf dem Gelände zugewiesen. Die Currywurst mit Pommes hatten wir uns verdient während einer kleinen Pause. Am Abend das Essen war köstlich: Eisbein ist wirklich zu empfehlen.
Die Bilder zu dieser Kanutour

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