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Mit dem Kanu in die Havelregion - entlang des Amazonas der Mark©
Die Karte zu dieser Kanutour
Tour 08.
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Reisebericht zu dieser Kanutour
Freitag, den 02.06.2017
Eine kühle Nacht hatten wir in der "Radlerhütte", aber die Betten und das Regal an der Wand waren ausreichend in der Holzhütte für uns zwei "Erdenbürger". Was wir dann als Frühstück erleben durften, war eine Wucht. Vom Sitzplatz am Wasser, einer sehr leckeren Kanne Kaffee / Tee bis hin zu einem Buffet, das gehobenen "Standards" entspricht. Nochmals eine ausdrückliche Empfehlung für den "Alten Hafen" Mildenberg! Da wir 21km vor uns hatten, war eine straffe Organisation angesagt. Geteilte Aufgaben und schneller waren wir fertig. 09:40 Uhr waren wir auf dem Wasser. Was wir heute erlebt hatten und sehen durften, war mehr als Wilfried sich vorstellen konnte. Da wir bis Zehdenick auf der Havel paddelten, waren die Ufer wie gewohnt. Es ist die Havel, die zum Transport der Ziegel aus havelländischem Ton ausgebaut wurde. Nur an wenigen Stellen waren die möglichen "Zugänge" zu den dahinterliegenden Tonlöchern zu erkennen. Ganz anders als in Ketzin/Havel, wo fast jedes "Erdeloch" vom Kanal aus befahren werden kann. Leider wurde dann auch noch die Industrie sichtbar. Aber noch vor der Schleuse in Zehdenick, die wieder sehr zeitnah vom Ankommen zum Schleusen von uns genutzt werden konnte, änderte sich das Bild. Da die s.g. "Schnelle Havel" nicht zu befahren ist, ging es in den Voßkanal. Am Kanal entlang führt der Havelradweg. Ja, und es waren einige Radler unterwegs. Diese konnten von ihrem Radweg bestimmt auch die "schnelle Havel" und den Voßkanal sehen.Auf der sehr schmalen "schnellen Havel" hätten die Ziegeleien ihre Ziegel nicht transportieren können, jedenfalls nicht effektiv. Dieser Voßkanal ist der optimale Wasserweg nach Berlin. Mit der Einstellung der Transporte 1990 konnte sich die Natur einiges zurückerobern. Wunderschöne Abschnitte laden zum Erleben ein. Zum Verweilen ist die Raststelle Krewelin sehr zu empfehlen. Auch vom Ufer aus konnten wir mit den Künsten des Abenteuerers Wilfried den Rastplatz aufsuchen, der hauptsächlich für die Radler des Havelradweges (liegt auf der anderen Seite des Voßkanals) gedacht ist. Wir kommen sehr gut voran und so waren wir 14:45 Uhr an der Schleuse Bischofswerder. Einige Minuten haben wir gewartet, dann stand uns eine Schleusenkammer in einer Größe eines halben Fußballfeldes zur Verfügung. 4 Meter ging es in die Tiefe, dann waren es nur noch 3 km bis zu unserem Ziel die Herberge in Liebenwalde. Am Ufer hinter der Brücke haben wir stadtseitig das Boot entladen, um anschließend den Bootswagen zu montieren. Beladen ging es dann entlang der B167 in den Ort. Auch hier gibt es sehr idyllische Stellen zum Verweilen. Das Rathaus (1879 erbaut) sieht sehr schön aus. Die Kirche gleich dahinter im gotischen Stil mit "italienischem" Turm. Unsere Unterkunft liegt im Zentrum und hat einen sehr beeindruckenden Innenhof zur Erholung. Unser Kanu stand noch nie so romantisch - unter Weinlaub. Die Zimmer der Liebenwalder Herberge sind neu hergerichtet und sehr geräumig.
Die Bilder zu dieser Kanutour

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