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Mit dem Kanu in die Havelregion - entlang des Amazonas der Mark©

Die Karte zu dieser Kanutour
Tag 6
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Reisebericht zu dieser Kanutour
Mittwoch, den 31.05.2017
Die Sonne lachte, als wir am Morgen die Augen aufmachten. 07:50 Uhr hieß es : raus aus den Federn, Frühstück - sehr spartanisch -, satt geworden und "Mittag" haben wir auch mitnehmen dürfen. Die Sachen waren schnell gepackt und auch das Boot wieder routiniert und flink beladen. Eine Schwenkbrücke wurde geöffnet und los ging es über die Schleuse Bredereiche in Richtung Etappenziel. Was für eine Havel, was für Uferabschnitte. Wieder flache, saftige Ufer auf der einen Seite und steile, bewaldete Ufer auf der anderen Seite. Die Havel mäandert dahin und lässt Einblicke in ihre Enstehung zu. Der Himmel war uns hold, so dass auch der Wind von hinten ein zusätzlicher "Motor" war. So erreichten wir die Schleusen Regow, Zaaren und Schorfheide. Jede Schleuse in ihren Abmessungen anders, aber die Sportboote und ihre Besatzungen waren immer "die Selben". Nach dem letzten Schleusen warf uns die eine Besatzung ein Seil zu. Dann erlebten wir beide unsere erste Kanu-Fahrt mit "Motorkraft". Ich hielt das Seil und der Steuermann Wilfried zeigte seine Künste. Es war ein "Ritt über die Havelwellen" (der Wind kam jetzt von vorn) und auch die Havel zeigte ein anderes Gesicht. Sie wurde breiter und breiter und die Ufer wurden immer flacher. Im letzten Abschnit von km 28 ab wurde die Havel wieder schmaler und die Ufer höher. Bei km 25 bogen wir zum Ort Burgwall ab und gleich weithin leuchtend lud die Gaststätte "Zur Fähre" ein. Anlanden war kein Problem und die Schubkarre wurde uns auch zur Verfügung gestellt. Wie in Priepert konnten wir so unsere Sachen ins Zimmer bringen. Nach dem "Frischmachen" ging es zum Abendessen mit Musik. Da spielte doch unser "Schiffer" Arkordeon "Ronald" - was für ein Instrument - "hohe Technik". Dieses Instrument kann für alle Musikrichtungen und Takte die Begleitung spielen. Nach dem Abendessen haben wir uns noch zu den Musikern gesetzt. Nicht nur, dass dieser Mann Lieder aus Schweden spielte, auch ein Lied aus dem Film "Wie im Himmel", nein, da sagte auf einmal ein Gast am Nebentisch:"...mein Zugführer aus den 70er Jahren sah Ihnen sehr ähnlich, der hat auch Arkordeon gespielt, er heißt Wilfried Wendel, oh, Sie sehen ihm sehr ähnlich..." ... Rudi, mein "Weggefährte" aus Eiche (1974-1979) war/ist er auf dem Weg nach Himmelfort und wir nach Mildenberg. Dort fristet der alte "Fritz" sein Dasein - ein Schiff, welches die Musiker restauriert hatten (ehem. "Verona" od. "Venecia" ein Finowkanalkahn). ... meine Seele tief aufgewühlt!!! - vor 40 Jahren Rudi - vor 20 Jahren Schweden - vor 10 Jahren Brandenburg-Kanu in Deutschland - vor 1 Stunde Begegnung in Burgwall "Zur Fähre"
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