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Mit dem Kanu in die Havelregion - entlang des Amazonas der Mark©
Die Karte zu dieser Kanutour
Tour 05.
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Reisebericht zu dieser Kanutour
Dienstag, den 30.05.2017
Naja, das Schlafen in den "besonderen" Räumen muss man mögen. Ich habe 2x die Tür nach außen geöffnet, um frische Luft zu haben. Zum Glück war ja kaum jemand da. Das Frühstück im "Haus an der Havel" war liebevoll vorbereitet. Es hat gut geschmeckt und das "Mittag" haben wir uns auch wieder vorbereiten dürfen. Da uns das angekündigte Gewitter auf der Seele lag, wurde bereits 09:16 Uhr gestartet. Die Fürstenberger Schleuse war "besetzt" von einem Schubverband, so dass wir erst 10:00 Uhr aus Fürstenberg gepaddelt sind. Schnell noch den Foto-Akku getauscht (Ufer des Baalensee) und dann ging es los. Wir haben kaum Fotos gemacht, weil das Gewitter uns "im Nacken saß". Aber die Strecke ist wirklich sehr zu empfehlen. Die Havel als ruhiger Fluss mit flachen Ufern auf der einen Seite und waldbedeckte Hügel (Steilufer) auf der anderen Seite. Nach 46 Minuten waren wir bereits am Stolpsee - den es zu überqueren galt. Da war der Ehrgeiz geweckt, ebenfalls in so kurzer Zeit den Stolpsee zu bezwingen. Die Wolken hinter uns wurden immer dunkler. Dann waren es doch noch mehr als 30 Minuten nach dem ersten Drittel, bis wir die Einfahrt zur Flusshavel erreicht hatten. Die dunklen Wolken rumorten schon, so dass wir den ersten Gedanken fassten, am Campingplatz "Havelblick" zu rasten und das Gewitter vorüberziehen zu lassen. Aber wir waren "übermütig" und wollten es schaffen. Auf einmal wurde es soooo dunkel und die Wolken brachten Wind von hinten. "Lass uns den Wind noch ausnutzen", rief es von hinten...und da prasselte es schon los. Ab ans Ufer und das Notlager aufschlagen. Plane spannen, Sachen aus dem Boot ins Trockene, alles sichern... Oh, das war ein Unwetter, Blitze zuckten mit lautem Donnerschlag, Starkregen, Sturmböen und Hagel... Es war Abenteuer pur. Selbst die Vögel waren verstummt. Nach dem Entkleiden und neu Anziehen wurde es noch gemütlich gemacht. Im Trockenen Mittagspause bis zum "Kaffee" machen, runterschalten, die Natur erleben und genießen, das ist Freiheit. Dann kam die Sonne schaun, was wir machen, und plötzlich wurde es "rege im Zeltlager". So schnell gepackt und auf's Wasser - da staunten sogar die vielen Mücken. Wir genossen die letzten beiden Kurven der Havel und das Bootshaus Bandelow in Bredereiche begrüßte uns mit tollem Sonnenschein. Schnell war die Leine gespannt, die nassen Sachen durchgespült und aufgehängt zum Trocknen. Die Sonne meinte es gut, deshalb ging es zur "Stromerrunde" durch Bredereiche. Schleuse, Wasserwerk, Freizeitgelände, Kirche und anschließend Sachen packen, Leine ab und lecker Abendessen an der Havel. 20:00 Uhr ein neues Gewitter zieht hoch...
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Tag 5
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